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Wirbelsäulenbehandlung mit Ki

3. Wirbelsäulenbehandlung mit Ki
Ordnen der Wirbelsäule ohne Druck und ohne Arm- bzw. Beinpendeln
 

Meine Damen und Herren!

Auf diesem Kongress hatten Sie bereits Gelegenheit, Einzelaspekte der Dornmethode kennenzulernen. Meine Vorredner haben ihrerseits Schwerpunkte gesetzt. So ging es bei       Dieter Dorn um das Herausfinden von Begabungen, (sprich Befähigung von Behandlern) und um Selbsthilfebehandlung, bei Dr. Michael Graulich um Therapiemöglichkeiten aus schulmedizinischer Sicht. Siegfried Panek hat Hilfsmittel vorgestellt, O. Schmid sprach über die Stärkung körpereigener Regelsysteme nach der Behandlung und Horst Bieniek aus Hamburg über die Beinlängenkontrolle im Sitzen auf 2 Stühlen.

In meinem Vortrag möchte ich Ihnen als Ergänzung eine speziell von mir entwickelte
  • - für den Patienten angenehme und
  • - für den Behandler kraftsparende, also:

beidseitig schonende Behandlungsmethode erläutern und demonstrieren.

Mein Thema lautet auf einen kurzen Nenner gebracht :

Einordnen der Wirbelsäule ohne Druckaufwand.

Als Erklärung, wie es zu dieser schonenden Variante der Dornmethode kam, möchte ich Ihnen kurz meinen beruflichen Werdegang darstellen.

Mein Name ist Bernd Siegmann. Ich bin als Heilpraktiker in Ulm tätig.

Meine Behandlungsschwerpunkte sind:

  • - sanftes Ordnen der Wirbelsäule mit KI
  • - KI - Übungen zum Beibehalten einer geordneten Wirbelsäule auch unter Belastung
  • - Rückenschule mit KI
  • - BREUSS - Massage
  • - TRAGER® Körper- und Bewegungsschulung
  • - Privat beschäftige ich mich seit langem mit japanischer Kampfkunst, speziell KIJUTSU.

Ich nehme an, nicht jeder von Ihnen wird sich unter dem Begriff KIJUTSU etwas Konkretes vorstellen können. Damit Sie, meine Zuhörer, aber verstehen, warum ich im Laufe meiner Behandlung an wirbelsäulengeschädigten Patienten darauf gekommen bin, die Grundprinzipien des KI aus der Kampfkunst in den Bereich der Therapie zu übertragen, d. h. die allseits bekannte DORN- Methode zu modifizieren, ist es nötig, ein wenig auszuholen und Ihnen zunächst den Begriff KI zu erläutern.

Begriffe wie TAI-CHI, landläufig als Schattenboxen bekannt, oder AI KI DO,
eine weitere asiatische Kampfkunst, sind Ihnen sicherlich schon begegnet.

Auch BU-DO, die Bezeichung von japanisch- chinesischer Kampfkunst als Weg zur Weiterentwicklung der eigenen Person, ist Ihnen sicherlich geläufig.

Hanns von Rolbeck, praktischer Arzt in Gstadt am Chiemsee, formuliert KI folgendermaßen:

"Am Ende allen Suchens in den verschiedenen BUDO- Arten wird der Schüler zum Meister und
er ist im KI,
er hat KI,
er ist Ki.

 
Vielleicht haben Sie, liebe Zuhörer, jetzt andächtig gelauscht, so richtig vorstellen, können Sie sich aber immer noch nicht, was dieses KI nun eigentlich bedeutet.

Um KI so richtig zu verstehen, zu begreifen, zu erfahren, bedarf es des harmonischen Zusammenwirkens des Körpers, des Geistes und der Seele.

KI ist erfahrbar in der Ruhe des Gemüts.

KI ist eine immer vorhandene aber nicht immer bewußte Seinsebene.
Nach Vorstellung der Japaner kommt KI aus dem Weltall, als immerwährende, überall gegenwärtige Kraft, - eine Art Universalenergie.

Jeder hat dieses Energiepotential.

Die KI- Ebene ist eine innere Ebene auf der Ruhe und Neutralität herrscht, mit anderen Worten "Absichtslosigkeit".

KI bedeutet in der Anwendung: Tun, ohne zu tun.

Auf dieses Tun, ohne zu tun komme ich dann später noch genauer im Zusammenhang mit der modifizierten Dorn- Methode zu sprechen.

In der Kampfkunst KIJUTSU geht es nicht um Kräftemessen, d. h. nicht um Kraft gegen Kraft, nicht um festgelegte Techniken, nicht um Akrobatik, nicht um Konditionstraining.

Im KIJUTSU geht es im Gegenteil um den Zugang
zu mehr Selbst-B-E-W-U-S-S-T-sein,
zu natürlicher, leichter Körperbewegung,
zum Loslassen von Angst und Verspannung.
KIJUTSU ist also eine Begegnung von 2 Körperebenen.

Der Muskelkraft und Spannung des Angreifers begegnet man durch bewußte Präsenz im Körperraum, eine Art Neutralität (für den Laien einmal vereinfacht gesprochen).                  Die Muskelkraft des Angreifers begegnet dem klar ausgerichteten Körpergefühl des Kijutsuausübenden. Sein Körpergefühl (d.h. das des Kijutsuausübenden) ist von Leichtigkeit, Mühelosigkeit und natürlicher, unaufwendiger Bewegung geprägt.

Die Frage an den Körper lautet: "Wie geht es mit einer noch kleineren Bewegung? "

Die eigentliche Herausforderung liegt hier im psychisch- seelisch- geistigen Bereich. Wie kann man ohne die kleinste Regung des Sichzurückziehens der Angriffsspannung begegnen, damit man jegliche Verkrampfung des eigenen Körpers vermeidet, um die Agression des Gegners aufzulösen oder notfalls ihm seine eigene Kraft zurück zu geben? Seine aufgewendete Kraft bekommt er dann unweigerlich selbst zu spüren.

Hier hilft uns zum besseren Verständnis vielleicht das Bild eines neutralen Spiegels. Je größer die aufgewendete Kraft des Angreifers desto größer die Rückwirkung auf ihn selbst. Die Spiegelfläche ist in unserem Fall der Körper des Kijutsuausübenden.

Er leitet durch seine Neutralität die Spannung des Angreifers ab, führt sie in den Raum, notfalls noch härter: Er führt dessen Spannung ohne Umweg direkt zurück auf ihn, d.h.der Angreifer wird mit seinem eigenen Körpereinsatz konfrontiert, bzw. außer Gefecht gesetzt.

Das klingt nun alles sehr theoretisch. Um Ihnen einmal ganz kurz zu veranschaulichen, wie solch ein neutraler "Spiegel" funktioniert, bitte ich ...

Durch diese kleine Demonstration haben Sie miterleben können, wie KI beim Angriff eingesetzt werden kann. Ich als Angegriffener spielte hier die Rolle des Spiegels, der die Angriffsenergie auf den Widersacher zurückprallen ließ.
Wie konnte dies geschehen?

Im Normalfall würde man mit größtmöglichem Krafteinsatz oder Geschicklichkeit versuchen, dem anderen zuvorzukommen oder ihn abzuwehren. Bei mir hingegen gibt es keinerlei Muskelanspannung,- diese würde einen Muskelreflex beim Gegner hervorrufen,- ich halte mich im Gegenteil weitestgehend aus Muskelkraft und Anspannung heraus. Nur so ist eine lockere, leichte , freie und vor allem sehr schnelle Bewegung als Reaktion möglich.
Es ist darüber hinaus möglich diese Präsenz bis in den Raum hinein auszudehnen. Auf diese Weise entsteht die Wirkung auch ohne Körperkontakt.

--- Therapie ---

Somit komme ich zum zweiten Teil meiner Ausführungen:

" KI - Basisübungen für Sie meine Zuhörer" als Anschauungsunterricht, Basisübungen, sozusagen als Vorbereitung auf die therapeutische Anwendung innerhalb der Dornmethode. Dies ist nötig, um sich in dieses neutrale Gefühl hineinzufinden und vielleicht sogar eine relative Sicherheit in ihm zu entwickeln.

KI-Übungen sind eine Möglichkeit, sich in dieser Bewegungsebene einzujustieren. Man kann sagen, daß KI- Übungen ein bewußtes Bewegen und Wahrnehmen im physisch- unsichtbaren Körperraum und dem räumlichen Umfeld ermöglichen.

Wie sieht das nun praktisch aus?

Sie wenden sich Ihrem Nachbarn als Partner zu.

Einer von beiden legt dem Partner die Hand auf die Schulter, der andere hat die Aufgabe, dessen Ellenbogengelenk zu beugen, was leicht möglich ist, wenn beide gleich stark sind. Ist dies zufällig nicht der Fall, wird er auf jeden Fall spüren, daß er erhebliche Muskelkraft aufwenden muß, um den Arm gerade zu halten.

Jetzt geht es darum, den Arm gerade zu halten, ohne die Muskulatur anzuspannen.

Anfänglich ist es gut, mit bestimmten Bildern zu arbeiten, z.B. folgendem Bild:

Durch den Arm fließt ein Strom, der sich nicht verändert, auch wenn von außen gedrückt oder gezerrt wird.

Statt einem Bild, und dies wäre nun schon die zweite Stufe, könnten wir versuchen, ein bestimmtes Körpergefühl beizubehalten, z.B. körperliches Wohlgefühl...und dies trotz Einwirkungsversuchen, d.h. wir bleiben einfach im Spannungsverhalten neutral.

Dies wäre dann ein ganzkörperliches Verhalten.

So, und nun wollen wir uns mal intensiv unserem Partner widmen...

Und nun sollten wir dem Partner Gelegenheit geben, seinerseits Erfahrung zu sammeln. Versuchen wir es doch mal mit einem neuen Bild.

"Mein Arm ist ein T- Träger, absolut unbeugsam, sozusagen aus Stahl".

Sie werden sehen, das funktioniert, zumindest im Anfang. Das Ganze ist letztendlich eine Frage der Übung und des plastischen Vorstellungsvermögens.

Aber lassen Sie sich nicht entmutigen.

Ganz kurz noch eine zweite KI- Übung, um Ihnen zu zeigen, daß der Einsatz von KI in jeder Situation, Richtung, Stellung und an jedem Ort möglich ist...

Ja, ja, sie haben eben KI benutzt! Sie schauen mich noch etwas ungläubig an.

KI ist im Raum, KI ist im Körper, auch in Ihrem.

Ein Partner hält beide Handgelenke des anderen (hinter ihm stehend ) fest.

Dieser versucht, die Hände nach vorne zu heben. Dies wird ihm ziemlich schwer fallen, da die Hebelverhältnisse für ihn sehr ungünstig sind.

Zweiter Schritt: Sie stellen sich vor, dort oben steht ein neues, interessantes Buch im Regal. Neugierde überfällt Sie...Jeder von uns ist ja neugierig...Der andere hält stur fest...Und Sie?... Sie holen sich das Buch!...Sie holen sich das ersehnte Buch, ungeachtet der Spannungseinwirkung, die versucht Sie daran zu hindern.

Sie fühlen sich leicht und mühelos... Ihr KI hält das Buch in den Händen!

Die KI-Basisübungen kann man auch in die Wirbelsäulengymnastik integrieren.

Die Wirkung ist dann so, daß der Raum des Muskels energetisch stabilisiert wird. Das ist so zu erklären, daß hier eine energetische Harmonisierung durch Wahrnehmung und bewußtes Spüren der Körperräume stattfindet. Die energetischen Regulationssysteme gleichen als Folge dieses Tuns ein Zuwenig und ein Zuviel an Energie selbsttätig aus...                                                        - Eine "Rückenschule mit KI" eben.

--- Demo ---

Für den Augenblick lassen wir`s genug sein mit KI- Übungen, dazu ist ja später noch reichlich Zeit.
Wir kommen jetzt zur Anwendung von KI in der modifizierten Dorn Methode.

Mit der Dornmethode gemeinsam habe ich als Hauptziel das Ordnen der Wirbelsäule, um beim Betroffenen Linderung zu erzielen. Und dies auch bei Organbeschwerden die segmental mit der Wirbelsäule zusammenhängen.
Durch meine Beschäftigung mit KI in der Kampfkunst blieb es nicht aus, diese Erfahrung auch in den beruflichen Sektor mit einzubringen.

Was bedeutet das konkret?

Durch KI erreiche ich das Ziel des Wirbelordnens ohne Druck, Schwung und Gewichtseinsatz. Anlaß, KI in der Therapie erfolgreich einzusetzen, waren besonders druck- und schmerzempfindliche Patienten, Osteoporosekranke und psychisch sensible Personen.             Es geht darum, durch die Kampfkunst oder durch KI- Übungen zu einem neutralen Ganzkörpergefühl zu finden. Dieses Gefühl ist durch Berührung übertragbar. Die Wirkung beruht auf dem Abschmelzen der muskulären Überspannung des Ratsuchenden.

Der Muskelhartspann entsteht durch das Bemühen des Körpers, den verschobenen Wirbel nicht noch weiter verrutschen zu lassen.

Hier nun mein Ansatz durch KI: Die Muskulatur kommt wieder in ihre natürliche Spannung und wird gleichzeitig weich und geschmeidig und somit auch wieder belastbarer.

Nur Muskelkräftigung halte ich nicht für sinnvoll, d. h. nicht für ausreichend, da sonst erneut muskuläre Überspannung (Fehlspannung) auftreten kann. Ich spreche aus eigener Erfahrung: meine früher teils heftigen Rückenschmerzen versuchte ich immer wieder, durch konventionelle Krankengymnastik und Massagen zu lindern, kenne also aus eigener Erprobung die verschiedenen Stufen der Anwendungsmöglichkeiten physikalischer Therapie genau.

Zurück zur "Dornmethode mit KI".

Schauen wir uns folgende kleine Szene an, wie sie immer wieder in der Praxis abläuft: Ein Mann oder eine Frau sitzt mit Schmerzen vor dem Behandler, schildert seine Beschwerden. Erfährt er nun durch eine Handberührung, (-einen Handkontakt-) an diesem verkrampften Muskelabschnitt des Rückenstreckers, der rechts und links vom verschobenen Wirbel liegt, z.B. dem Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel, erfährt er also die Information neutraler Spannung, so wird ihn das zur Aussage veranlassen, daß viel Energie fließt, und daß Wärme zu spüren ist.

Dies ist aber nicht meine Absicht, dies ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Wenn es nicht um Energie und Wärme geht, was beabsichtige ich dann?

Was geschieht so Anderes durch KI?

Durch mich überträgt sich die Information von Weichheit und Geschmeidigkeit durch sich selbst. Der Handkontakt bewirkt, daß der Hilfesuchende duch KI seine Körperspannung ausgleicht. Es sind Reaktionen des körpereigenen Regulationssystems, die dieses Abschmelzen von Spannung bewirken, und dies, um es noch einmal zu wiederholen, durch den Kontakt mit neutraler Spannung von außen.

Bekannte Regulationssysteme sind: Meridiankreislauf, Chakren, Nervensystem, Gelenkorganisation, Muskelspannung, Gewebespannung. Es gibt noch andere Bahnen und Felder, die aber noch nicht dokumentiert sind...

Dabei muß der Behandelnde sein eigenes Ego zurücktreten lassen. Tut er dies nicht, ist die Wirkung stark reduziert.

Natürlich gehört schon einige Übung dazu, bis man dahin kommt, als Behandelnder in diesem Gefühl zu sein. Was ist das für ein Gefühl? Es hat mit RE- LIGIO zu tun, d. h. Rückverbindung zum HÖHEREN SEIN, dessen Vorstufe das

NICHT SEIN ist, sozusagen das NICHTS.

Zurück zur Praxis:

Das Ziel von KI ist es also, daß der Patient dem Berührungsimpuls folgt. Sein verspannter Muskel würde sich wie folgt äußern: "Das ist aber schön. Das ist angenehm. Das mache ich jetzt auch. Das übernehme ich . Das imitiere ich. So tut es weniger weh."

Sie sehen, der Patient spricht vom Fließen und Spüren von Wärme, KI bewirkt jedoch konkret eine Veränderung des verkrampften Verhaltens des Muskels.

Ist nun der Körper solchermaßen ausgeglichen, ist es leicht möglich, den Wirbel in seine natürliche Lage zurück zu lotsen. Dies geschieht durch Projektion der Wirbelbewegung in den Körper des Behandelten.

In der Kampfkunst ein Schwert, in der Behandlung ein Organ.

Was meine ich mit diesem Vergleich?

Im Kijutsu gibt es eine Anwendung bei der man in den Angreifer einen Schwertstreich gefühlsmäßig hineinprojeziert. Für den Angreifer fühlt sich das so real an, als würde er von einem Schwert zerteilt. In der Behandlung erfolgt die Projektion in ein Organ, den oben erwähnten Wirbel zum Beispiel.

Dieser Wirbel dreht nun in die richtige Position.

Das für beide Anwendungen notwendige Körpergefühl ist ein und dasselbe: nämlich Ki
 
Damit Sie sehen, daß das KI- Prinzip nicht nur auf die Wirbeläulenbeschwerden anzuwenden ist, kann ich Ihnen zum Schluß noch einige Erfahrungen über die Behandlung von Schmerzen der Arm- und Beingelenke berichten. Auch hier kann man KI vorteilhaft einsetzen. Auch hier sind immer schmerzhaft verspannte Muskeln und Sehnen beteiligt.
In einem ersten Schritt wird die Muskulatur mit KI entspannt. In einem zweiten Schritt wird die Erfahrung der freien Gelenkbewegung vermittelt. Dies geschieht durch das Bewegen aus dem Gelenkraum heraus, und das, obwohl noch zusätzlich Widerstand entgegengesetzt wird - wie ich das schon beim Thema KI- Übungen ausgeführt habe, - damit der Betroffene zu dem freien Bewegungsraum in sich findet.

Ein wirkliches AHA- Erlebnis für den Körper!

Vorher schmerzhafte Bewegungseinschränkung -danach mit dem neuen Raumgefühl eine unerwartete neue Beweglichkeit. Der Schmerz läßt nach und das Gelenk tut seinen Dienst in gewohnter Weise. Wie neu geboren freut sich der Betroffene: Ich kann mich ja doch bewegen und zwar ohne Anspannung der schmerzhaften Muskulatur und trotz des Muskelwiderstandes des Behandlers!"

Ich fasse zusammen:

Dieser Widerstand hat wieder die Funktion der Einjustierungshilfe für den KI- Übenden.

Trotz Schmerz und trotz Widerstand kann er sich wieder bewegen !